Dauerbrenner Olsberg

Das Thema Olsberg ist (mindestens) so alt wie die Bürgerliste selbst. Die damalige Betreiberfirma hatte dort ein Recyclingwerk errichtet und es begann die lange Arbeitszeit einer Dreckschleuder, wie sie wohl nur im Norden von Essen zu finden ist.
Obgleich die Anwohner, die jahrelang mit Dreck, Lärm und auch mit Giften zu schaffen hatten, diese Zeit überstanden haben droht ihnen jetzt der nächste Klotz.

Nach der Pleite der Fa. Bergfort waren endlich die Belästigungen und gesundheitlichen Gefährdungen durch den Betrieb der Alu-Schmelze auf dem Olsberggelände vorbei. Nun droht neuer Ärger.
Durch eine Information der Verwaltung an eine Anwohnerin der Emscherstraße wurde unlängst bekannt, daß der Besitzer des ehemaligen Olsberg-Geländes, die Fa. Prison aus Altenessen, das Gelände in eine riesige Autoverwertungsanlage und einen Schrottplatz verwandeln will. Zusätzlich soll auch noch ein Trödelmarkt entstehen.
Zustände wie in Kray? Ein Schrottplatz und Autoverwertung ist doch gar nicht so schlimm, werden viele sagen, irgendwo müssen die alten Autos doch hin. Doch hier soll es nicht um ein klein wenig Schrottplatz gehen, sondernum eine Anlage, die Aluminium und Reststoffe von PKWs zerkleinert und verarbeitet. Ein solcher Betrieb existiert auch mit der Fa. Richter in Kray. Diese sorgt dort seit Jahren für massiven Ärger und erhebliche Belästigungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Immissionen für die Anwohner.
Das Gelände der Fa. Olsberg ist in vielen Planungen mittlerweile als hochwertige Industriefläche ausgewiesen. Schrott, Dreck und Trödelmarkt aber sind das genaue Gegenteil.

Nach unseren Informationen (wie auch der Presse zu entnehmen war) plant die Firma forgendes:

  • Betrieb für die Annahme und Zerlegung gebrauchter KFZ
  • Nutzung einer Fläche von 10.000 m2 als Schrottplatz
  • Betrieb einer Hammermühle und einer Schredderanlage für Aluminium und Verbundstoffe
  • Einrichtung eines Trödelmarktes

 

Was genau geplant ist und auch, wie sich die Stadt Essen dazu stellt, das wollten
wir auf einer Podiumsdiskussion erfahren, zu der alle Interessierten eingeladen waren.
Eingeladen waren auch die Dezernenten der Stadt Essen für Planung und Bau, Simone Raskob und Jürgen Best. Diese waren jedoch verhindert, und waren auch leider nicht durch einen Vertreter ersetzt.

...wird fortgesetzt