Marina am Rhein-Herne-Kanal

Hier finden Sie Wissenswertes über  das Marina-Projekt, das seit 2007 für das Kanalufer in der sogenannten Planungsphase ist.

Worum geht es bei diesem Projekt:

Grob gesagt soll ein 6 ha großer Bereich des südlichen Kanalufers, östlich der Zweigertbrücke 'entgrünt' werden, ein Hafenbecken entstehen sowie verschiedene Arten baulicher Nutzung entstehen (siehe auch Projektbeschreibung, externer Link).

Vorher:          Nachher:  

Dazu gehören

  • 10.000 m² Grundstücke für 30 Terrassenhäuser,
  • »Wassergrundstücke« für 34 Grachtenhäuse, 
  • 22.500 m² Nettogeschossflächen für Büro und Gewerbe,
  • 75 Wohneinheiten (incl. 12 Penthäuser an der Hafenpromenade)

Was wurde bis jetzt dem Bürger vorgestellt?

Es gab im Jahr 2006 eine Projektvorstellung in der Bezirksvertretung V sowie eine Vorstellung für die Öffentlichkeit in der Stapenhorstschule.
Beide Veranstaltungen hatten den zu erwartenden Werbecharakter, mit wohlplakativem Vortrag wurde die innovative Idee angepriesen, die Vorteile für den Stadtteil und den Essener Norden gebetsmühlenartig dargelegt. Und ja, es gab auch Stimmen, die dem Projekt zunächst positives abgewinnen konnten.

Aber was ist es wirklich?

Investitionsruine? Spielwiese für Finanzjongleure? Oder glaubern die Planer etwa, daß sich wirklich Yachtbesitzer, gut betuchte Klientel und "die Sozialstruktur durchmischende Schichten" dort niederlassen?
Und vor allem: Was bringt es konkret für den Einwohner im Essener Norden?

Der Antrag der BL-Nord vom April '08 (PDF), dieses Projekt einzustampfen, und statt dessen einen Kanalpark für die Bürger vorzusehen, wurde wütend von allen Parteien abgeschmettert. Gegenrede zum Antrag selbst gab es nicht, nur Geschwafel, was den Werbesprüchen der Initiatoren gleichkam.

Uns wäre es lieber gewesen, die Argumente des Antrags wären behandelt worden. Aber da gegen zu reden war scheinbar nicht so recht möglich, was uns bestärkt, den Weg weiter zu gehen.